Wichtige Informationen zum Coronavirus

Besuchsverbot

Ab Dienstag, 17. März 2020, gilt ein von der Landesregierung angeordnetes  allgemeines Besuchsverbot im Krankenhaus. Das Borromäus Hospital Leer ist in Ausnahmefällen über den Haupteingang in Form einer Einlasskontrolle zugänglich. Hintergrund dafür ist die Minimierung von Risiken durch zu viel Publikumsverkehr.

 

Auszug aus der Pressemitteilung vom Niedersäschischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 16. März 2020:

[...] „Alle privaten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern werden untersagt. Wir müssen insbesondere die besonders gefährdeten Gruppen vor einer Ansteckung schützen“, so Ministerin Reimann.

Das Verbot wird ebenfalls für Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen gelten, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. Also beispielsweise für Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken sowie stationäre Betreuungseinrichtungen. Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten lediglich für die Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen." [...]

Die Maßnahmen sind zunächst befristet bis zum 18. April.

 

Ausnahmen sind individuell in Absprache und nach Einlasskontrolle möglich. Dazu gehören: 

  • Notfälle
  • Väter/eine Begleitperson auf der Wochenstation
  • Angehörige von Patienten auf der Intensivstation
  • Begleitpersonen bei Kindern
  • Begleitpersonen bei beeinträchtigten Personen

 

Auch hier sind die Besuche auf ein Minimum zu reduzieren. Wir danken für Ihr Verständnis.

 

 

Service-Angebote für unsere Patientinnen und Patienten

  • Für den Zeitraum des Besuchsstopps stehen den Patientinnen und Patienten freies WLAN, Telefon und Radio sowie Fernsehen zur Verfügung.
  • Zudem besteht für Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, frische Wäsche, Hygieneartikel sowie dringend benötigte Dinge von Ihren Angehörigen zu erhalten. Über einen Wäscheservice können Angehörige die persönliche Wäsche und Utensilien am Haupteingang abgeben. Im Gegenzug können Angehörige bei Bedarf Schmutzwäsche mitnehmen. Eine Haftung (z. B. bei Verlust oder Beschädigung) für diesen Service wird nicht übernommen.

Der Tausch von Wäsche ist an folgenden Tagen möglich:

Montag | Mittwoch | Freitag von 13:30 bis 15.00 Uhr

Angehörige können zu o.g. Zeiten frische Wäsche, Hygieneartikel sowie dringend benötigte Gegenstände (z.B. Lesebrille) in einer mit Namen, Geburtsdatum und Station des Patienten gekennzeichneten Tasche am Haupteingang abgeben.

 

Richtiges Vorgehen bei Corona-Virus ähnlichen Symptomen

Der Verdacht auf Coronavirus ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt:

  • Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von Coronavirus
  • Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere UND Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einem Gebiet mit gehäuften Coronavirus Fällen

 

Beim Verdachtsfall:

  • den eigenen Hausarzt anrufen
  • außerhalb der Praxiszeiten die Bereitschaftsdienstpraxis 116 117 anrufen; nicht dazu die Praxis direkt im Borromäus Hospital Leer aufsuchen
  • diese vereinbaren bei begründetem Verdachtsfall für den betroffenen Patienten einen Termin zum Abstrich, z.B. im Testzentrum im Landkreis Leer – bitte nicht eigenmächtig hinfahren
  • weitere Infos finden Sie unter www.landkreis-leer.de
  • grundsätzlich gelten die Anweisungen des Gesundheitsamtes bei Verdacht auf Corona-Infektion
  • Bürger-Hotline des Landkreises: 0491 926 4545 

 

Lenkung des Patienten- und Besucherstroms

Um den Infektionsschutz zu erhöhen und die Ansteckungsgefahr zu minimieren, ist es wichtig, Erkrankungsfälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Daher möchte das Borromäus Hospital Leer auch die Patientenströme gezielt lenken.

 

Notaufnahme des Krankenhauses

Die Notaufnahme ist keine Anlaufstelle zur Abklärung des Corona-Virus. Sie dient nicht zum Abklären stabiler Situationen oder als Ersatz für ambulante Arztbesuche. Sie ist die Anlaufstelle für schwererkrankte Patienten. Eine Vorstellung in der ZNA sollte nach Absprache bzw. Einweisung durch den Hausarzt oder den kassenärztlichen Notdienst erfolgen. In lebensbedrohlichen Fällen bitte wie gewohnt die Rettungsleitstelle 112 anrufen.

 

Weitere Maßnahmen im Überblick:

  • Die Essensausgabe im Besuchercafé in der Eingangshalle ist ab sofort bis auf weiteres ausgesetzt.
  • Alle Gottesdienste in der Kapelle des Borromäus Hospitals Leer finden bis vorläufig 5. April nicht mehr statt.
  • Kreißsaalführungen, Informationsabende und Kurse für werdende Eltern sowie die externe Babyfotografie auf der Neugeborenenstation fallen bis auf weiteres aus.
  • Hauseigene öffentliche Veranstaltungen mit externen Teilnehmern, wie Patientenvorträge, werden vorerst ebenfalls nicht stattfinden.
  • Fortbildungen und Dienstreisen der Mitarbeitenden wurden bis auf weiteres abgesagt, um auch die gebündelte Expertise der Mitarbeiterschaft zu jeder Zeit verfügbar zu haben.

 

Schutz vor einer Ansteckung

Jeder Einzelne kann mit einfachen Maßnahmen helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, z.B. auch im Eingang des Krankenhauses
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

 

Infomaterial

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Quarantäneregeln und Wissenswertes zum Coronavirus finden Sie zudem in einem Flyer des Ethno-Medizinischen Zentrums. Es hat alle Informationen in mehreren Sprachen verfasst:

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Arabisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Englisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Französisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Russisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Türkisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Spanisch)

Flyer Neues Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise (Kurdisch)

 

Flyer in weiteren Sprachen finden Sie hier.

 

Zertifiziert

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Kirchstraße 61-67
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