Patientensicherheit geht alle an

Borro informierte über Hygiene und Infektionsvermeidung

Gut besucht waren die Ausstellung und die Vorträge am ‚'1. Internationalen Tag der Patientensicherheit‘ im Borromäus Hospital. Unter dem Motto ‚'Patientensicherheit geht alle an‘ waren die Hygiene und die Vermeidung von Infektionen Schwerpunktthemen des Tages.

Gut besucht waren die Ausstellung und die Vorträge am ‚'1. Internationalen Tag der Patientensicherheit‘ im Borromäus Hospital. Unter dem Motto ‚'Patientensicherheit geht alle an‘ waren die Hygiene und die Vermeidung von Infektionen Schwerpunktthemen des Tages.

Im Mittelpunkt standen dabei Informationsstände des klinischen Risikomanagements im Foyer der Klinik, an denen unter anderem über Desinfektionsmaßnahmen und die richtige Behandlung offener Wunden aufgeklärt wurde. Großes Interesse fanden zudem zwei Vorträge von Severin Federhen von der Gesellschaft für Risikoberatung (GRB), der über die Entstehung von Risiken nicht nur in Krankenhäusern und ihre Vermeidung berichtete. Wichtig seien nicht nur die Meldungen über tatsächliche Vorkommnisse und Ereignisse, sondern insbesondere auch über Beinahe-Fehler. In vielen Krankenhäusern, so auch dem Borro, gibt es ein Meldesystem namens CIRS: Im ‚'Critical Incident Reporting System‘ oder auf deutsch ‚'Berichtssystem über kritische Vorkommnisse‘ können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym sicherheitsrelevante Ereignisse und Beinahe-Schäden melden. So sollen Fehlerquellen frühzeitig entdeckt und behoben werden.

An einer präparierten Zucchini zeigte Marion Tenzler, wie offene Wunden versorgt werden müssen. Zahlreiche Besucher und auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Borromäus Hospitals sahen sich die im Eingangsbereich des Krankenhauses aufgestellten Info-Wände an. Die Hygienefachkräfte Friedrich Bruns und Sabine Latarius zeigten, wie wichtig einfache Desinfektionsmaßnahmen sind, um eine Weiterverbreitung von Krankheitskeimen zu verhindern, nämlich zum Beispiel die gründliche Händedesinfektion. Wundmanagerin Marion Tenzler demonstrierte anschaulich, wie offene Wunden versorgt werden, ohne sie berühren zu müssen. Michael Rux, Teamleiter im OP-Dienst, und die Gesundheits- und Krankenpflegerin Imke Junker erläuterten an Schautafeln, welche Maßnahmen konkret im Borromäus Hospital Standard sind, um die Patientensicherheit zum Beispiel bei Operationen, aber auch in den Krankenzimmern zu gewährleisten. Hierzu gehören zum Beispiel Checklisten vor, während und nach Operationen oder auch Standards zur Sturzvorbeugung. Die regelmäßige Desinfektion gerade der Hände ist in Krankenhäusern enorm wichtig. Deshalb gibt es an vielen Stellen im Borromäus Hospital, insbesondere natürlich in den Eingangsbereichen, auf den Toiletten und in den Patientenzimmern, Spender mit Desinfektionsmitteln für Hände. Schon seit Jahren beteiligt sich das Borro auch an der Kampagne „Saubere Hände“. Im Rahmen des EurSafety-Health-Net-Projektes arbeitet das Borro zudem eng mit anderen Krankenhäusern und den Gesundheitsämtern zusammen. Seit Jahresbeginn gibt es eine Antibiotika-Kommission im Borro, deren Aufgabe es ist, die bestmögliche Versorgung der Patienten mit Antibiotika zu gewährleisten, damit Resistenzen möglichst vermieden werden können. 

 

 

 

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