Leipziger Künstler stellt im Borromäus Hospital aus

Joachim Zetzsche zeigt 'Reisebilder'

Dass Joachim Zetzsche freischaffender Künstler geworden ist, hat mit der Wende 1989 und dem Beitritt der damaligen DDR zur Bundesrepublik zu tun: Zetzsche war von Beruf Straßenbauer, seine künstlerische Ader lebte der 1959 geborene Leipziger allerdings zunächst nur in der Freizeit aus. Doch 1991 verlor er seinen Arbeitsplatz und nach einigem Ausprobieren machte sich der damals 32-Jährige als freischaffender Maler und Grafiker selbständig. Seit Sonntag und noch bis zum 13. September sind im Borromäus Hospital Leer einige seiner Werke zu sehen.

Die Ausstellung trägt den Titel ‚'Reisebilder'. Schon die Namen der einzelnen Bilder zeigen, wie weitgereist und weltoffen Zetzsche ist. In der Welt kommt er nicht zuletzt wegen seiner Sprachkenntnisse gut zurecht: Außer seiner Muttersprache Deutsch beherrscht der Leipziger auch Russisch, Französisch, Englisch und Spanisch. Vielseitig ist nicht nur seine Sprachfertigkeit, auch künstlerisch ist Zetzsche alles andere als eintönig: Ölbilder, Ölpastell, Aquarell, Pastell, Tusche, Monotypie, Lithokreide, Kaltnadel, Aquatinta und Pastell – die Palette der Techniken, in denen Zetzsche seine Werke gestaltet, ist vielfältig. In der Ausstellung in Leer können sich die Besucher einen eigenen Einblick über das Können und das Schaffen des Leipzigers verschaffen.

Hauptmotiv der Bilder von Zetzsche sind Landschaften. Die Natur, das Licht, die dadurch erzeugten Stimmungen inspirieren ihn zu immer neuen Bildern, die während und nach Reisen in Deutschland, aber auch im Ausland entstanden. „Alle diese Landschaften prägten sein Gefühl für Atmosphäre und räumliche Tiefe“, lobte Katharina Horn, Vorsitzende des ‚Freundeskreis Kultur im Borromäus Hospital e.V.‘, die die Ausstellung organisiert hatte. Die großen Vorbilder Zetzsches sind van Gogh und Monet.

Seine in unterschiedlichen Techniken erstellten Werke sind noch bis Mitte September im Borro zu sehen: Joachim Zetzsche, im Bild mit seiner Frau Edelgard und Katharina Horn, Vorsitzende des Freundeskreis Kultur im Borromäus Hospital e.V.‘, vor dem Ölbild ‚Morgen bei San Antonio‘

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der 11-jährigen Elena Petersen-Meyer (Violine) aus Emden, die abwechselnd von ihrem Vater Karl-Ingo und dem ebenfalls 11-jährigen Simon Baalmann aus Aurich am Klavier begleitet wurde.

Die Ausstellung ist täglich von 14 bis 19 Uhr in der Galerie zu besichtigen. Die Werke sind verkäuflich. Eine Preisliste ist bei der ‚Information‘ des Borromäus Hospitals erhältlich.

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