Laparoskopische Eingriffe für eine schnellere Heilung

Die Abteilung für Urologie und Kinderurologie im Borromäus Hospital erweitert ihr Team und ihr Portfolio

Seit Oktober 2015 ist Dr. Jörg Leifeld alleiniger Chefarzt der Urologie und Kinderurologie. Unterstützt wird er von sechs weiteren Fachärzten in einem Ärzteteam aus 12 Medizinern.  Nachdem im Oktober 2015 der langjährige Chefarzt der Urologie und Kinderurologie, Dr. Kasper-Dirk Dunkel, nach 36-jähriger Tätigkeit im Borromäus Hospital in den Ruhestand verabschiedet wurde, leitet sein Kollege Dr. Jörg Leifeld als alleiniger Chefarzt die Abteilung. Vorausgegangen war eine achtjährige Leitung mit einer Doppelspitze, die den Übergang erleichterte. Auch Dr. Leifeld arbeitet seit über 20 Jahren für das Borromäus Hospital. Unterstützung erfährt er von seinem Team, das nun personell vergrößert wurde und das das Leistungsspektrum der Abteilung erweitert.

So wurde Dr. Meinolf Terlau zum Leitenden Oberarzt ernannt. Dr. Leifeld und Dr. Terlau können im Rahmen ihrer Ermächtigung Spezialsprechstunden für ambulante urologische Patienten anbieten – mit Überweisungen vom Facharzt für Urologie. Im Juli 2015 stieß Dr. Sven-Ulrich Rübertus als Oberarzt zum Ärzteteam und seit dem Frühjahr 2016 komplettiert Humam Hatem als dritter Oberarzt die urologische Abteilung. Bereits seit zehn Jahren arbeitet die Funktionsoberärztin Hanne Gießen in der Urologie und Kinderurologie. „Mit dem Ausscheiden von Dr. Dunkel ist ein erfahrener Operateur gegangen. Doch dank der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Dr. Leifeld und Dr. Terlau konnte der hohe Leistungsstandard gehalten werden. Mit Dr. Rübertus und Herrn Hatem konnten wir hochkarätige Fachärzte für unser Haus gewinnen und das operative Portfolio in der Urologie weiter ausbauen. Mit sieben Fachärzten verfügt das Borro über eine sehr gut aufgestellte urologische Abteilung“, erklärt der Geschäfts­führer Dieter Brünink. Dr. Leifeld ergänzt: „Dr. Rübertus hat zuvor für das Klinikum Oldenburg gearbeitet und ist dort sehr gut vernetzt. Herr Hatem war am Helios Klinikum Aue tätig und bringt ein großes Fachwissen im Bereich Laparoskopischer Eingriffe mit. Ich selbst habe mich in meiner Allgemeinchirurgischen Ausbildung und durch spezielle OP-Kurse in der so genannten Schlüsselloch-Chirurgie fortbilden können. Besonders profitiert habe ich Anfang 2015 von einer mehrwöchigen Hospitation in einer der bekanntesten urologischen Ausbildungskliniken für Laparoskopie – in dem SLK-Klinikum Heilbronn bei Prof. Dr. Rassweiler.“

Die Vorteile bei laparoskopischen Eingriffen gegenüber dem offen-operativen Vorgehen liegen in den wesentlich kleineren Wunden, dem daraus folgenden geringeren Wundschmerz und der schnelleren Heilung. Daher bietet die Abteilung für Urologie und Kinderurologie nun auch laparoskopische Operationen, also ein minimal-invasives OP-Verfahren, im Borromäus Hospital an – insbesondere bei Varicocelen (Krampfadern am Hodensack), zur Diagnostik bei Lymphknotenvergrößerungen, bei Lymphozelenfensterung, bei Nierenzystenabtragungen, Nierenbeckenplastik bei einer Harnleiterabgangsenge und zur Entfernung von Nieren. „Die Sicherheit für die Patienten, der medizinische Erfolg und das Angebot für schonende OP-Verfahren stehen für uns im Vordergrund. Wir prüfen und besprechen mit den Patienten individuell, welches Operationsverfahren für sie am besten geeignet ist“, erklärt der Chefarzt. Die Vorteile bei laparoskopischen Eingriffen gegenüber dem offen-operativen Vorgehen liegen in den wesentlich kleineren Wunden, dem daraus folgenden geringeren Wundschmerz und der schnelleren Heilung – der Patient ist nach der Operation rascher wieder mobil. Manchmal ist jedoch ein offenes operatives Vorgehen geboten.

Nicht nur das Team hat sich in den vergangenen Monaten verändert: Im Zuge des Umbaus der Zentralen Notaufnahme (ZNA) ist auch die Urologische Ambulanz modernisiert worden. „Wir verfügen jetzt über einen neuen, modernen Durchleuchtungsarbeitsplatz, der auch als Eingriffsraum für Operationen genutzt werden kann“, erläutert Dr. Leifeld. „So können wir auch hier kleinere Eingriffe durchführen und so unsere Kapazitäten erweitern.“

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