Das Borromäus Hospital informiert zum Thema „Medikationssicherheit“

Aktionen zum „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ sehr gut besucht

Das diesjährige Thema des „Internationalen Tages der Patientensicherheit“ „Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden" stieß am Donnerstag im Borromäus Hospital Leer sowohl bei den Krankenhausmitarbeitern als auch bei den Patienten und Besuchern auf großes Interesse. Von 11:00 bis 15:00 Uhr präsentierte das Klinikpersonal unter anderem im Krankenhausfoyer verschiedene Ausstellungen und beantwortete an Informationsständen Fragen. „Für das Borromäus Hospital Leer hat es höchste Priorität, die größtmögliche Sicherheit für die Versorgung der Patienten während des gesamten Krankenhausaufenthaltes zu gewährleisten. Unser Ziel als Krankenhaus ist es, sowohl unsere Mitarbeiter als auch Patienten für die Risiken bei der Anwendung von Medikamenten zu sensibilisieren. Wir haben uns an dem Aktionstag beteiligt, um aufzuklären“, erläutert der Geschäftsführer des Borromäus Hospitals Dieter Brünink.

Gleich zweimal hielt der Krankenhausapotheker der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen, Hans Kramer, einen Fachvortrag zum Thema „Arzneimitteltherapiesicherheit aus Sicht eines Krankenhausapothekers“. Über die sichere hygienische Verwendung von Medikamenten klärte die Krankenhaushygiene des Borromäus Hospitals auf. Sie erläuterte beispielsweise die richtige Aufbewahrung von Arzneimitteln sowie die korrekte Mehrfachverwendung von Ampullen. „Wir halten im Borromäus Hospital feste Prozesse ein, um eine sichere Arzneimitteltherapie zu gewährleisten“, so Sarah Sebeke, Leiterin des Qualitätsmanagements. Insbesondere die falsche Dosierung, eine nicht sorgsame Anwendung oder die Wechselwirkung von unterschiedlichen Medikamenten können ansonsten zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. Auch die Ähnlichkeit von Verpackungen oder Namen einzelner Arzneien birgt Gefahren von Verwechslungen. So erhielten die Besucher Tipps und Informationsmaterial für den häuslichen Gebrauch ihrer Arzneimittel.

Etwa fünf Prozent aller Einweisungen in Krankenhäuser sind laut Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) Folge inkorrekter Medikamenteneinnahme. Bei etwa zwei Prozent dieser Patienten verlaufen die sogenannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) tödlich. Gerade bei älteren Menschen, die oft krankheitsbedingt mehrere Medikamente parallel einnehmen, treten Fehler häufiger auf, so das APS.

 

Etwa fünf Prozent aller Einweisungen in Krankenhäuser sind laut APS Folge inkorrekter Medikamenteneinnahme. Mitglieder des klinischen Risikomanagementteams präsentierten die im Borromäus Hospital ergriffenen Maßnahmen zur Prävention z.B. von Medikamentenverwechselungen aufgrund ähnlich klingender Namen oder ähnlich aussehender Verpackungen.

 

 

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