Das Borro plant Ver­größerung und Umgestal­tung der Intensivstation

Groote und Modder sichern Unterstützung zu

Seinen ersten Besuch als Landrat des Landkreises Leer absolvierte Matthias Groote im Borromäus Hospital Leer gemeinsam mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder. Vor kurzem informierten sie sich über die Zukunftspläne, insbesondere über die Bauvorhaben des Krankenhauses. Borro-Geschäftsführer Dieter Brünink und der Technische Leiter Tobias Fiedelak stellten ihnen zum einen die Baupläne für das öffentliche Parkhaus, mit dem im Frühjahr 2017 gestartet werden soll, sowie die geplanten baulichen Veränderungen innerhalb des Krankenhauses vor.

„Wir stoßen räumlich an unsere Kapazitätsgrenzen. Wenn wir dann noch in eine Situation kommen, in der einzelne Patienten aufgrund von Ansteckungsgefahr isoliert werden müssen, fehlen uns diese Räume und Betten. Insbesondere unsere Intensivstation ist mittlerweile einfach zu klein“, erklärt Brünink. Aktuell verfügt das Borromäus Hospital über acht sogenannte ITS-Betten (Intensivtherapiestation) sowie acht IMC-Betten (Intermediate Care). Erstere sollen auf zwölf erweitert werden, letztere auf zehn. Zu Intensivpatienten zählen Schwer- und Schwerstkranke, die intensivmedizinisch und -pflegerisch behandelt werden müssen. IMC-Patienten werden – zum Beispiel nach Operationen – engmaschig überwacht. Zukünftig soll es auf der Station vermehrt Einzelzimmer geben, die eine Isolierung von Patienten, falls erforderlich, vereinfachen. Die ITS-Betten werden in den neuen Räumen in drei Cluster mit jeweils Vierer-Einheiten angeordnet. „Auf diese Weise können die Patienten von unseren Mitarbeitern sicher und effektiv betreut und überwacht werden. Doch neben der medizinischen Versorgung spielen für die Genesung der Patienten auch Effekte wie die Geräuschreduzierung, die Anbindung des Patienten an den Tag-Nacht-Rhythmus durch das Hereinscheinen von Tageslicht und die Schaffung einer gewissen Privatsphäre eine große Rolle“, macht Fiedelak die Komplexität der Planungen deutlich. Deshalb seien darin alle beteiligten Berufsgruppen involviert.

Der Geschäftsführer des Borromäus Hospitals Dieter Brünink (links) und der Technische Leiter Tobias Fiedelak (rechts) stellten Johanne Modder, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Matthias Groote, Landrat für den Kreis Leer, die Bauvorhaben des Krankenhauses vor.Um die Pläne für die Intensivstation umsetzen zu können, werden weitere Baumaßnahmen im Haus nötig werden, erläutert Brünink: „Die Veränderungen kommen unseren Patienten zu Gute. Für sie werden die Wege innerhalb des Krankenhauses einfacher.“ Für ihr Bauvorhaben werde das Borromäus Hospital eine Förderung in Höhe von 17,95 Millionen Euro beim Land Niedersachsen beantragen, so der Geschäftsführer. „Wir brauchen diese Förderung für unsere Baumaßnahmen. Das Geld kann aus keinem anderen Topf entnommen werden, da es sonst dort fehlen würde“, stellt Brünink klar. Die SPD-Fraktionsvorsitzende und der Landrat sicherten in dem Gespräch ihre Unterstützung zu.

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