„Ben Kamili ist ein Malverrückter“

Berliner Künstler stellt im Borromäus Hospital aus

Stellt derzeit in der Galerie des Borromäus Hospitals in Leer aus: Ben Kamili aus Berlin. Das Foto zeigt den Künstler zusammen mit der Vorsitzenden des ‚Freundeskreis Kultur im Borromäus Hospital e.V.‘, Katharina Horn, vor einem seiner Werke. 'Die Glut der Farben' ist der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie des Borromäus Hospitals Leer. Der in Berlin wohnende und in Orashe e Poshtme in der Republik Mazedonien geborene Künstler Ben Kamili zeigt 45 mit Ölfarben auf Leinwand gemalte Bilder, die einen kleinen Einblick in das vielfältige Schaffen des 48-Jährigen bieten. Die Motive sind vielfältig, der Farbauftrag üppig und bisweilen einige Millimeter dick: „Ben Kamili ist eigentlich ein Malverrückter“, sagte Dr. Friedhelm Häring aus Gießen bei der Einführung in die Ausstellung schmunzelnd und anerkennend.

Der ‚Malverrückte‘ ist äußerst produktiv und zeigte bereits in diversen Städten seine Werke. Derzeit gibt es nicht nur im Borro in Leer eine Ausstellung, sondern unter anderem auch in der Orangerie des Schlosses Sanssouci in Potsdam. „Kamili geht es nicht mehr um das Abbilden, sondern um das Bilden von Farben“, so Dr. Häring. Kamilis Motive sind vor allem Blumen, Gärten und Landschaften, aber auch Still­leben, Wolken und das Meer. Bisweilen malt er ganze Bilder-Serien. Seine jüngste Schaffensreihe heißt und zeigt die „Elbe“ und bebildert den mitteleuropäischen Strom von der Quelle bis zur Mündung.

Führte in die Ausstellung von Ben Kamili in der Galerie des Borromäus Hospitals ein: Dr. Friedhelm Häring aus Gießen.Die im Borro ausgestellten Gemälde zeigen Momentaufnahmen, so wie Ben Kamili sie sieht. „Ich muss die Farben bereits im Kopf gemischt haben, bevor ich sie auf der Leinwand mische“, sagt er über seine Arbeit. „Nur wenn ich den exakt richtigen Farbton treffe, bleibe ich im Malfluss.“ Dass seine Werke ganz bestimmte Momente wiedergeben, zeigt sich schon an ihren Namen: „Gewitterstimmung über einem Rapsfeld in Menden“ oder „Skulptur im Garten Pähl“. Kamilis Werkzeuge sind Pinsel – aber auch die Finger, mit denen er Farben großzügig aufträgt.

Organisiert wurde die Ausstellung vom ‚Freundeskreis Kultur im Borromäus Hospital e.V.‘. Dessen Vorsitzende Katharina Horn führte durch die Vernissage. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Lenard Schumacher aus Emden am Klavier.

Die Ausstellung ist täglich von 14 bis 19 Uhr in der Borro-Galerie zu besichtigen. Die Werke sind verkäuflich. Eine Preisliste ist bei der ‚Information‘ des Borromäus Hospitals erhältlich.

 

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