Zukunftstag im Borro
Vom Operationssaal bis zum Rettungswagen: 49 Jungen und Mädchen haben am heutigen Zukunftstag die vielfältigen Berufsfelder im Borromäus Hospital kennengelernt. Das Programm setzte dabei konsequent auf praktische Erfahrungen, um den Schülern realistische Einblicke in den Krankenhausalltag zu ermöglichen.
Im Zentrum des Tages standen interaktive Stationen, die den Kindern einen direkten Einblick in ein modernes Krankenhaus boten. Das Team des OPs simulierte eine Laparoskopie (Bauchspiegelung), bei der die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit an einer Übungspuppe testen konnten. Ziel war es, mittels minimalinvasiver Instrumente Gummibärchen aus dem Bauchraum zu bergen – eine Übung, die Konzentration und Feinmotorik erforderte.An einer weiteren Station übten die Schüler unter Anleitung das Anlegen von Verbänden und das Erstellen von Gipsschienen. Was für Patienten eine medizinische Notwendigkeit ist, wurde für viele Kinder zum absoluten Highlight: Stolz ließen sie sich selbst einen Arm eingipsen. Dass dieses coole „Souvenir“ im weiteren Verlauf des Tages die Bewegungsfreiheit deutlich einschränkte und die restlichen Stationen zur Herausforderung machte, wurde dabei mit viel Humor hingenommen.
Das Spektrum der vorgestellten Arbeitsbereiche reichte über die rein pflegerische Versorgung hinaus. Die Gruppen erhielten Rundgänge durch das Labor und lernten die hohen Standards der Krankenhaushygiene kennen. Unter einer Schwarzlichtlampe konnten sie selbst erleben, wo sich Keime verstecken können und wie wichtig Händehygiene ist. Zudem absolvierten die Kinder ein Reanimationstraining an Übungspuppen und konnten unter Anleitung des Kinästhetik-Teams selbst ausprobieren, wie Patienten mit einem Lifter und anderen Hilfsmitteln mobilisiert werden können. Für die Abrundung des Zukunftstages sorgte die Küche des Borromäus Hospitals mit einem gemeinsamen Pizzaessen nach getaner Arbeit. Die Bäckerei MussWessels unterstützte die Veranstaltung zudem ebenfalls mit einer kleinen Stärkung für die Schülerinnen und Schüler.
Die Organisation des Tages erfolgte durch die Abteilungsleitungen Sabine Robbe-Hensel, Meike Lammers, Benjamin Baumgart, Thorsten Metz und Bettina Jansen. Sie zogen ein positives Fazit: „Es ist in jedem Jahr wieder schön zu sehen, wie aufgeschlossen die Kinder sind und wie viel Spaß sie daran haben, sich in den unterschiedlichen Bereichen selbst auszuprobieren. Besonders spannend ist zu sehen, dass einige auch in jungen Jahren schon echtes Geschick im Umgang mit medizinischen Geräten mitbringen.“
















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